Wer „idiot“ googelt, findet Bilder von Trump – darum ist das so

Wer mal aus purer Langeweile oder Ärger über den Chef das Wort Idiot gegoogelt hat, dem spuckt die Suchmaschine eine Bandbreite an Trump-Fotos aus. Irgendwie passend. Das Ganze geht natürlich nicht auf Googles politische Haltung zurück. Laut dem „The Guradian“ hatten Aktivisten im Juli gezielt sogenanntes googlebombing betrieben und den Algorithmus der Suchmaschine beeinflusst, indem Bilder von Trump mit dem Wort getaggt worden sind.

Wie funktioniert also die Suchfunktion, dass sowas passieren kann? Das fragte jetzt auch die Kongressabgeordnete Zoe Lofgren Googles CEO Sundar Pichai während einer Anhörung vor dem US-Kongress. Er gab nur eine sehr allgemeine Definition davon, wie das Prinzip funktioniert. Gibt jemand ein Keyword ein, gleicht die Suchmaschine es mit den Schlüsselwörtern anderer Webseiten ab und gewichtet es. Ausschlaggebend dafür seien 200 Kategorien, darunter zum Beispiel Relevanz und Popularität.

Wichtig sei auch, wie User den Suchbegriff nutzen. „Basierend darauf versuchen wir zu jedem Zeitpunkt, die besten Suchergebnisse für diese Suchanfrage zu finden. Und dann bewerten wir sie mit externen Ratern, und sie bewerten sie nach objektiven Richtlinien. Und so stellen wir sicher, dass der Prozess funktioniert“, erklärt Pichai.

Der „Blog Search Engine Land“ erklärt außerdem, dass auf der Plattform Reddit Bilder, die Trump zeigten und mit dem Wort „Idiot“ in Verbindung gebracht worden sind, tausende Upvotes erhielten. Die seien für Google ein wichtiges Ranking-Signal. Wie der Algorithmus genau funktioniert, das gibt Google natürlich nicht preis. Manchmal liefern die Suchanfragen auch wirklich kuriose Ergebnisse.

 


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