Fünf Dinge, die du von „Game of Thrones“ für dein Startup lernen kannst

4. Sei wandlungsfähig

Welche Serie lehrt uns besser als „Game of Thrones“, dass man sich nie sicher sein kann – richtig, keine. Man nehme als Beispiel nur die Episode „Red Wedding“ in der mir nichts, dir nichts, einfach ein paar Hauptcharaktere wegsterben. Handlungsverläufe sind nun mal unvorhersehbar, vor allem im Real Life: Heute Everbody’s Darling, morgen Arsch vom Dienst – keine ungewöhnliche Karriere-Veränderung in der Startup-Welt. Deswegen ist es umso wichtiger wandlungsfähig zu sein. Die Laisse-Faire-Kultur funktioniert nicht mehr? Dann setze klare Strukturen. Dein Team will in dir einen Leader und keinen best Buddy? Dann lerne sie zu führen. Nachhaltigkeit ist Trending Topic? Dann schaue, wie du es in dein Unternehmen einbringen kannst. Sei also bereit für Veränderungen, und halte nicht starr an deinen anfänglichen Visionen fest, wenn sich die Umstände ändern. Natürlich muss hinter der Wandlung auch Substanz stecken. Aber Cersei, Arya, Sansa, Daenerys und Jon wären nie so weit gekommen, wenn sie nicht starke Entwicklungen durchgemacht hätten.

5. Unterschätze niemanden

Wenn wir schon bei Charakterentwicklung sind, hier ein weiteres Learning. Es sind auch die ruhigeren Menschen im Business, die karrieretechnisch an uns vorbei ziehen können und eines Tages vor unserer Nase sitzen könnten. Unterschätze also niemanden – beziehungsweise: Versuche mit allen möglichst cool zu sein. Und höre dir auch an, was eher introvertiere Menschen, Mitarbeiter oder Speaker zu sagen haben, die du nicht von Anfang an auf dem Schirm hattest, denn oftmals stecken in ihnen viele gute Ideen, viel Power und auch viel Wissen.

Um ein paar Beispiele zu nennen: Jon Snow, der am Anfang nicht mehr war, als ein Bastard. Sam, der wohl schlechteste Kämpfer der Nachtwache, der aber über wertvolles Wissen über die White Walker verfügt, das für die Schlacht mindestens genauso wichtig ist, wie eine scharfe Klinge. Hodor, der liebenswerte Aufpasser von Bran, der nur seinen eigenen Namen sagen konnte und schließlich zum Lebensretter wurde. Und nicht zu vergessen: die junge Daenerys, die von niemanden in Westeros wirklich als Konkurrenz für den Iron Throne angesehen wurde. Aber Leute, sie hat Drachen: Come on. Dass sie unberechnebar sein kann, wissen wir spätestens seit sie Kings Landing abgefackelt hat.

In diesem Sinne: When you play the game of thrones, you win or you die.

Es gibt auch andere Serien, von denen man sich einiges abschauen kann. Kennst du zum Beispiel schon die sechs Dinge, die du von Suits lernen kannst? Und auch von Black Mirror, Star Wars und Breaking Bad kann man eine Menge lernen.


Nicole Plich

Nicole studiert den Klassiker „Irgendwas mit Medien” und hat noch den idealistischen Anspruch mit Wörtern die Welt zu bewegen. Wenn sie im Internet mal nicht nach lustigen Donald Trump-Memes sucht oder Fantheorien zu Game of Thrones liest, interessiert sie sich für Popkultur, Wirtschaft und was im Bundestag so vor sich geht.

Zum Autor

Das können wir Dir auch empfehlen